Der Traum vom eigenen Buch

Neben meiner Arbeit als Journalistin habe ich, wie die meisten Kolleginnen und Kollegen, immer den Traum vom eigenen Buch geträumt. Der gute Ruf, den ich mir bei der Betreuung von Buchprojekten der unterschiedlichsten Art erworben habe, hat meinen Traum Wirklichkeit werden lassen. (Auf den Weg gebracht). Eines Tages rief er an, der Verlag, ganz ohne Vorwarnung - ich bekam den ersten Verlagsvertrag. (Veröffentlichungen im Verlagsauftrag).

 

Nun ist es eine Sache, ein Buch im Auftrag zu schreiben, eine ganz andere aber, eine Idee für eine Geschichte, egal aus welchem Genre, zwischen zwei Buchdeckel zu bekommen.

Dazu ist umfangreiches Fachwissen erforderlich:

Wie funktioniert das Verlagswesen?

Was will der Verleger?

Was sind die theoretischen Grundlagen?

Und nicht zuletzt: Wie schreibt man einen erfolgreichen Roman?

 

Es hat Jahre gedauert, allein das Basiswissen zu erarbeiten. Immer wieder bin ich dabei in den Standardlehrbüchern über die unterschiedlichsten Begriffe für ein und dieselbe Sache gestolpert.

Daraus entstand die Idee, einen einfach theoretischen Bauplan zu entwickeln, der - genau an der richtigen Stelle - Anstoß, Plots, emotionale Höhe- und Tiefpunkte, Showdown und Auflösung ausweist. (Von der Idee zum Buch). Und das funktioniert sowohl bei Romanen als auch Drehbüchern.

Mit diesem Basisrüstzeug lassen sich tolle Ideen in die richtige Form bringen. Kein Verirren mehr im Meer der Figuren und Ereignisse, immer alles exakt im Blick, den Plan von der ersten bis zur letzten Seite entwickelt.

 

Die eigentliche Arbeit, das Schreiben nämlich, wird zu dem, was es für alle Autoren sein sollte: 

Das reinste Vergnügen!