Aufgewachsen in Ludwigshafen in den 60er und 70er Jahren

„Das so genannte Wirtschaftswunder bescherte unseren Eltern Arbeit und Einkommen und uns eine unbeschwerte Kindheit. Nach und nach wandelte die Stadt ihr Gesicht. Hochhaussiedlungen mit Grünflächen entstanden, aber Fußball spielen durften wir dort nicht. Im Teenageralter bummelten wir dann im Minirock durch die wunderbare Warenwelt des „Merkur" und des Kaufhofs. Die Hippie-Welle schwappte aus den USA zu uns herüber, und bald waren auch hier bunte Kleider und Blumen im Haar modern", zeichnet die Autorin Kindheit und Jugend im Band „Aufgewachsen in Ludwigshafen in den 60er und 70er Jahre" aus dem Wartberg Verlag nach. Die Details, die sie in ihrer nostalgischen Zeitreise dabei ausgegraben hat, werden viele Leser wieder erkennen. Genau so spannend wie die kurzweiligen Anekdoten und Artikel sind auch die historischen Fotos, die aus unterschiedlichen Archiven stammen und den Band bereichern. Chronikleisten berichten zudem von wichtigen stadtpolitischen Ereignissen und Themenkästen behandeln wirtschaftliche und kulturelle Besonderheiten der Zeit.

Bibliographische Angaben:

Sibylle Schwertner, Aufgewachsen in Ludwigshafen in den 60er und 70er Jahren

64 Seiten, gebunden, zahlr. Farb- und S/w-Fotos, Wartberg Verlag 2009, 12,90 Euro, ISBN 978-3-8313-1897-1, erhältlich überall dort, wo es Bücher gibt oder direkt beim Verlag: http://www.wartberg-verlag.de/buch/aufgewachsen_in_ludwigshafen_in_den_60er_und_70er_jahren_978-3-8313-1897-1.html

Mannheims berühmte Töchter und Söhne

Heinz Haber brachte den Fernsehzuschauern die Welt der Wissenschaft nahe. Uwe Ochsenknecht war einer der „Männer“ in Doris Dörries gleichnamiger Komödie. Bülent Ceylan bringt nicht nur die Mannheimer zum Lachen. Und Joy Fleming hat den Blues, den „Neckarbrückenblues“. All diesen Männern und Frauen ist eines gemeinsam: Sie sind in Mannheim geboren oder verbrachten den Großteil ihres Lebens in dieser Stadt.

Die reich bebilderte Neuerscheinung aus dem Wartberg Verlag porträtiert auf unterhaltsame Weise zahlreiche Töchter und Söhne der Stadt, die durch ihr Wirken über die Grenzen Mannheims hinaus bekannt geworden sind. Es sind Menschen, die auf unterschiedlichste Weise Karriere gemacht haben: als Musiker, Schauspieler, Sportler, Wissenschaftler, Designer oder Regisseur. Dieser Band stellt die besondere Beziehung dieser Menschen zu „ihrem“ Mannheim in den Vordergrund. Berichtet wird von Ereignissen, Menschen und Orten, die sie mit ihrer Heimatstadt verbinden.

So vielfältig und herzlich wie Mannheim und seine Menschen sind auch die Liebeserklärungen, die Mannheims berühmte Töchter und Söhne ihrer Heimatstadt machen, egal wie lang oder kurz sie in Mannheim gelebt haben, egal, wie weit sie ihr Lebensweg inzwischen von der Universitäts- und Quadratestadt an Rhein und Neckar weggeführt hat. Wasserturm, Schloss, Luisenpark, Neckarbrücke oder Planken, die Orte ihrer Kindheit und Jugend, die Offenheit und Herzlichkeit, die besondere Mentalität der Mannheimer haben bleibende Eindrücke hinterlassen.

Bei Wilhelm Bungert zum Beispiel, der sein Zuhause auf der Tennisanlage von Grün-Weiß fand oder Alexander Schilling, dessen „Theaterkinderschuhe“ bei TIG7 stehen, Uwe Ochsenknecht, der auf einem Fabrikgelände in Waldhof „rumstreunte“, Reinhard Bütikofer, der als Student bei Benz am Fließband stand und Horst Hamann, der sich abends heimlich ins Schullabor schlich, um seine ersten Filme zu entwickeln.

Bibliographische Angaben:

Sibylle Schwertner, Mannheims berühmte Töchter und Söhne.

128 Seiten, geb., zahlr. Farbfotos, € 15,90, Wartberg-Verlag 2010, ISBN 978-3-8313-2299-2,

erhältlich überall dort, wo es Bücher gibt oder direkt beim Verlag: http://www.wartberg-verlag.de/buch/mannheims_beruehmte_toechter_und_soehne_978-3-8313-2299-2.html